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23. August 2021

Klaus Faber AG weiter auf Erfolgskurs

Klaus Faber AG weiter auf Erfolgskurs

Das saarländische Traditionsunternehmen, zu dem seit 2019 auch die Friesland Kabel GmbH zählt, profitiert vom Boom der Kreuzfahrtbranche und dem Yachtbau.

Schiff ahoi heißt es nun wieder für die Kreuzfahrtbranche. Nicht nur die Tourismusbranche hat wieder Fahrt aufgenommen, auch die großen Werften freuen sich über volle Auftragsbücher. Davon profitieren auch Schiffbau-Zulieferer, die allein in Deutschland 63.500 Mitarbeiter in rund 400 Unternehmen beschäftigen. Eines davon ist die Friesland Kabel GmbH in Norderstedt, Schleswig-Holstein, die seit 2019 zur Klaus Faber AG gehört. „Der Bereich ‚Marine / Schiff- und Hafenbau‘ ist seit geraumer Zeit ein Zielmarkt der Klaus Faber AG. Mit der Übernahme von Friesland Kabel als marktführendes Unternehmen haben wir die Idealbesetzung für diese prosperierende Branche gefunden“, hatte Joachim Czabanski, Vorstandsvorsitzender der Klaus Faber AG, anlässlich des Kaufs erklärt.

Und er sollte recht behalten, denn Friesland Kabel ist nicht nur gut durch die Corona-Krise gekommen, sondern auch Teil eines aktuellen Mega-Projektes. „Wir hatten bereits vor der Pandemie den Zuschlag für die Kabel-Ausstattung des ersten Global-Class-Schiffes der MV-Werften in Wismar erhalten. Und nun, nachdem die MV-Werften mit staatlicher Hilfe gerettet werden konnten, können wir den Großauftrag zu Ende bringen“, berichtet Malte Witowski, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist der Friesland Kabel GmbH. Wenn die Global 1 im Jahr 2022 ins Meer sticht, werden die tausenden von Kilometern Kabel ein wichtiger Teil der Infrastruktur auf dem 342 Meter langen Ozeanriesen sein. Ob Kabinen, Navigation, Shopping-Mall, Badelandschaft, Themenpark oder Bordkino: Ohne Kabel würde auf dem größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiff nichts funktionieren.

Deutlich weniger Kilometer Kabel werden hingegen für die großen Luxus-Yachten benötigt, die z. B. auf der Lürssen Werft in Bremen gebaut werden. Sie zählt ebenso zu den Kunden der Friesland Kabel GmbH wie nationale und internationale Hersteller von Patrouillenbooten, Forschungsschiffen oder On- und Offshore-Anlagen. Als exklusive Helkama-Werksvertretung in Deutschland bietet die Friesland Kabel GmbH ein hochwertiges Kabel-Portfolio, das im Schiffsbau zunehmend gefragt ist. Das Unternehmen punktet mit Zuverlässigkeit und bietet mit seinem hochmodernen Logistikzentrum in Wismar, einem der größten Schiffskabellager Deutschlands, ein Höchstmaß an Servicequalität. „Aufgrund unseres großen Lagerbestandes können wir Kunden in kürzester Zeit Kabel in der gewünschten Länge und mit passender Beschriftung liefern“, erklärt Vertriebsleiter Sven Barthelmann.

Mit Spannung erwartet die Friesland Kabel GmbH die Ausschreibung der Elektroinstallateure für die Kabel der Mehrzweckkampfschiffe (Fregatte 126, ehemals MKS180) der deutschen Bundesmarine. 6 Milliarden Euro sind für den gesamten Bau der F126 veranschlagt. Der wiederauflebende Kreuzfahrtmarkt in Asien gibt zusätzlich Anlass zur Zuversicht: Sollte der Global 1 der MV-Werften die Global 2 folgen, wird die Friesland Kabel GmbH – im wahrsten Sinne des Wortes – sicherlich mit an Bord sein.

Über die positive Entwicklung freut man sich auch in der Unternehmensleitung der Klaus Faber AG. Joachim Czabanski: „Es ist uns gelungen, die bestehenden Synergieeffekte weiter auszubauen, insbesondere zusammen mit unserer im Hafenbereich tätigen Business Unit Kran- und Hebezeuge. Wir arbeiten im Werft- und Hafenumfeld eng mit Friesland Kabel zusammen, um bestehende Kontakte auszubauen und Kunden, die bereits seit Jahren sehr erfolgreich mit Schiffskabeln beliefert werden, u. a. mit Kabeln für Krananlagen zu versorgen. Aber das funktioniert natürlich auch umgekehrt. Gerade haben wir einen sehr großen Kranhersteller mit Helkama-Kabeln der Friesland Kabel beliefert, die Firma Liebherr-MCCtec. Auch die gegenseitigen Zugriffsmöglichkeiten auf die jeweiligen Logistikstandorte stellen einen großen Mehrwert dar.“

Für die Klaus Faber AG war der Kauf der Friesland Kabel GmbH die richtige Entscheidung, denn das Unternehmen ist seit langem auf Wachstumskurs. Bestehende Geschäftsfelder wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgeweitet, neue kamen hinzu. Neben dem Handel mit Kabeln und Leitungen im Energiebereich bietet das saarländische Traditionsunternehmen heute unter anderem auch Systemlösungen in den Bereichen Infrastruktur und Telekommunikation/Datenleitungen an. Was in der Seefahrt gilt, gilt offensichtlich auch für die Klaus Faber AG: Wenn der Wind der Veränderung weht, suchen manche im Hafen Schutz, während andere die Segel setzen.

© SaarRevue

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